


Auf dem Golm bei Kamminke, in Sichtweite von Swinemünde, befindet sich heute eine Gedenkstätte. Hier wurden in Massengräbern die Opfer des Bombenangriffes der 8.US-Flotte auf Swinemünde vom 12. März 1945 beigesetzt. Etwa 20.000 Menschen, fast ausschließlich Zivilisten, die meisten waren Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, fanden hier ihre letzte Ruhe. Gleichzeitig ist der Golm ein Soldatenfriedhof. Bereits vor dem 12.März 1945 wurde hier Gefallene beigesetzt.
Fotos - obere Reihe: Der Golm ist mit seinen 59 Metern der höchst Berg der Insel Usedom.Gräberfeld. In der darüber liegenden Stele befindet sich die Inschrift "Dass
nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint" (aus der DDR-Nationalhymne). Jährlich
finden am 12.März auf dem Golm Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Angriffs
statt.
Untere Reihe: Auf diesen Tafeln sind die Namen von Toten zu lesen, die hier
bestattet wurden. Die meisten Menschen, die hier ihre letzte Ruhe gefunden
haben, blieben jedoch anonym.
Anlässlich des 50.Jahrestages im Jahre 2005 hielt neben Frau Simon auch der
Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringsdorf, eine Ansprache.


